Das Kooikerhondje ist ein lustiges, fröhliches und immer gut gelauntes Hündchen. Er liebt das Wasser und das Herumtollen mit Herrchen oder Frauchen. Und er ist wegen seiner Intelligenz für alle Spiele und für alle Herausforderungen, die man an ihn stellt, gern zu haben.

 

 

So temperamentvoll, verspielt und agil er im Freien ist, so ruhig und ausgeglichen ist er in der Wohnung. Voraussetzung dafür ist aber, dass man dem ausgewachsenen Kooiker mindestens zwei Stunden am Tag spazieren geht oder ihn auf andere Weise fordert z.B. auf dem Hundeplatz. Für alles, was darüber hinausgeht, wird er Ihnen dankbar sein.

 

 

Sein Fell ist leicht zu pflegen. Zweimal im Jahr, meist im Frühjahr und Herbst, kommt er in den Fellwechsel. Da wäre einmal am Tag kämmen sinnvoll. Den Rest der Zeit recht es, wenn man ihn einmal in der Woche bürstet. Nur in Ausnahmesituationen, wenn er sich z.B. in etwas schlecht Riechendem gewälzt hat, ist ein Bad oder eine Dusche natürlich unumgänglich.

 

 

Kooikerhonjde zeigen Fremden gegenüber immer etwas Zurückhaltung. Sie schauen erst einmal, ob man dem Gegenüber trauen kann. Wenn sie aber einmal eine Person in ihr Herz geschlossen haben, wird es eine Liebe für immer sein.

 

 

Kooiker sind sehr verschmaust und anhänglich. Man sollte sich deshalb nur ein Kooikerhondje nehmen, wenn man ihn nicht oft alleine lassen muss. Es heißt, dass man ihn nur etwa vier Stunden pro Tag alleine lassen soll und das auch, wenn möglich, nicht jeden Tag. Der Kooiker kann wirklich krank werden, wenn er sehr lange alleine gelassen wird.

 

 

Durch ihre Sensibilität eignen sich die Kooiker nicht für Familien mit ganz kleinen Kinder. Sie können Quälereien niemals vergessen und ziehen sich deswegen  meist ganz zurückziehen. Es kann auch passieren, dass sie aus Angst, noch einmal etwas Schlimmeres zu erleben, zuschnappen.

 

 

Laute Geräusche sind auch etwas, mit dem der Kooiker nicht so zurechtkommt. Ein Kooiker wird sich nur selten daran gewöhnen können, einen Gewehrschuss ruhig hinzunehmen. Er ist also nicht, wie die Jäger sagen, schussfest. Aber man sollte schon im Welpenalter den Hund an diverse Geräusche gewöhnen. Wichtig ist auch, nicht ärgerlich zu reagieren, wenn er sich einmal erschreckt. Damit würde man ihn in seiner Angst nur noch bestätigen.